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Rundgang

Ein kleiner Rundgang im Kindergarten

Geschichte

Unsere Geschichte

„Wir schaffen für unsere Kinder einen Kindergarten“

Als sich im Jahr 1974 engagierte Eltern aus Wolperode und Ackenhausen zusammenschlossen, um für ihre Kinder einen Kindergarten zu gründen, begann eine große Aufgabe, die bis zum heutigen Tage erfolgreich weitergeführt wird. Viele der heutigen Eltern waren selbst als Kind in diesem Kindergarten und wissen, dass auch ihr Kind hier gut aufgehoben ist.

Unser Kindergarten ist einer von nur noch zwei Selbsthilfekindergärten in Bad Gandersheim und hat schon Generationen von Kindern betreut. Den Kindergarten für die Kinder selbst zu organisieren, heißt, dass wir Eltern unsere Ideen und Anregungen in die Kindergartenarbeit einbringen können. Außerdem wird gemeinsam entschieden, welche Spielgeräte und andere Anschaffungen getätigt werden. Wir planen Ausflüge und Feste und wachsen dadurch zu einer Gemeinschaft zusammen.

Neue Freundschaften mit anderen Eltern werden geschlossen. Außerdem haben wir die Möglichkeit, die anderen Kinder kennenzulernen, mit denen unser Kind die Einrichtung besucht.

Wir fühlen uns wohl, denn wir wissen, dass unsere Kinder beim Spielen und Lernen in unserem Sinne betreut werden. Wir haben Vertrauen in unsere Erzieherinnen und erleben täglich, wie viele Ideen und Angebote sie für unsere Kinder bereithalten.

Später können alle stolz auf das sein, was sie in ihrer aktiven Zeit im Kindergarten für die Einrichtung erreichen konnten. Jeder hat die Chance Teil eines Projektes zu werden und seine Spuren zu hinterlassen.

Mögen noch viele Kinder die Räume unseres Kindergartens mit fröhlichem Lärm ausfüllen und den Kindergarten als Teil ihrer glücklichen Kindheit im Gedächtnis behalten!

Konzept

Wir schaffen für unsere Kinder einen Kindergarten“

Unser Kindergarten ist einer von nur noch zwei Selbsthilfekindergärten in Bad Gandersheim und hat seit 1974 schon Generationen von Kindern betreut. Den Kindergarten für die Kinder selbst zu organisieren, heißt, dass wir Eltern unsere Ideen und Anregungen in die Kindergartenarbeit einbringen können. Außerdem wird gemeinsam entschieden, welche Spielgeräte und andere Anschaffungen getätigt werden. Wir planen Ausflüge und Feste und wachsen dadurch zu einer Gemeinschaft zusammen.

Der Verein „Kindergarten Selbsthilfe e.V. Wolperode-Ackenhausen“ ist Träger unserer Einrichtung. Mitglieder des Vereins sind die Eltern, deren Kinder in der Krippe sowie im Kindergarten betreut werden sowie weitere fördernde Mitglieder.

Der Vorstand des Vereins besteht aus sechs Ehrenämtern, die aus den Reihen der aktiven Eltern besetzt werden sollten. Dies geschieht im Rahmen der jährlich stattfindenden Jahreshauptversammlung des Vereins.

Der Vorstand vertritt die Interessen der Krippe/des Kindergartens gegenüber sämtlichen Institutionen. Zusammen mit der Einrichtungsleitung ist er für die Führung und Organisation der Kindertagesstätte verantwortlich. Im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen beschließt der Vorstand über die Kriterien der Vergabe der Krippen-/Kindergartenplätze.

Die Einrichtung befindet sich in vertraglicher Verbindung mit der Stadt Bad Gandersheim, die die Finanzierung maßgeblich übernimmt.

Neben dem Kindergartenverein gibt es noch einen gemeinnützigen „Förderkreis Kindergarten Selbsthilfe Wolperode-Ackenhausen e.V.“ Über gezahlte Beiträge und Spenden wird auf Wunsch eine Spendenquittung ausgestellt.

Der der Umbau vom Kindergarten zur Krippe erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden z.B. dem Bauamt Bad Gandersheim, der Landesschulbehörde, dem Landkreis Northeim und dem zuständigen Berater der GUV. In Ortsterminen und unter Berücksichtigung aktueller Vorschriften zur Unfallverhütung und zum Arbeitsschutz haben wir für Kinder und Mitarbeiter alle Neuerungen geplant. Wir haben uns durch Beispiele in der Fachliteratur und Besichtigungen anderer Einrichtungen anregen lassen und versucht die besten Ideen im Rahmen unserer finanziellen und räumlichen Gegebenheiten umzusetzen.

Kinder spielen im Krippenalter häufig allein, somit war es für uns eine große Herausforderung bei der Planung der Raumgestaltung und der Auswahl der Spielmaterialen ein möglichst differenziertes „Parallelspiel“ der Kinder zu gewährleisten. Der Raum wie auch das Material muss fließende Übergänge zwischen Alleinspiel, Partner- Spiel und Spiel in Kleingruppen ermöglichen.

Die Erziehrinnen gestalten den Gruppenraum nach den jeweiligen Bedürfnissen der Kinder und der momentanen Gruppensituation. Des Weiteren ist der Gruppenraum für die Kinder in alters- und entwicklungsgerechte Spielbereiche unterteilt und mit unterschiedlichen Materialen ausgestattet (z.B. Kleinfahrzeuge, Puppen, Kissen, Decken, Bücher, Bausteine).

Im Eingangs- und Flurbereich befinden sich die Garderobe, die Eigentumsfächer und die Infopinnwände. Durch die gesicherte Eingangstür können die Kinder ihren Eltern beim Abschied winken. An den Flur grenzt neben dem Gruppenraum auch der Sanitärbereich. Dort befindet sich unser Wickeltisch. Dieser ist mit sechs Stufen versehen, so dass die Kinder unter Aufsicht den Wickelplatz alleine erreichen können. Dieses ist nicht nur rückenfreundlich für das Team, sondern fördert die Kinder auch in ihrem Bewegungsverhalten und in ihrer Eigenständigkeit. Der Wickeltisch ist mit kleinen Eigentumsfächern ausgestattet, in denen die Windeln/ Feuchttücher und Ersatzkleidung der Kinder deponiert werden. Neben zwei „Minitoiletten“ befindet sich ein großes Waschbecken sowie eine kleine „Bademöglichkeit“ (Duschbecken). Hier können Kreativangebote mit Wasser, Farben oder Schaum angeboten werden. Des Weiteren verfügt unsere Krippe über einen separaten Kreativraum, ein Büro sowie eine Küche.

Anfangszeit ist Eingewöhnungszeit!

Sich täglich von Mama oder Papa trennen zu müssen und in einer neuen, ganz anderen Umgebung zurechtzufinden, Vertrauen aufzubauen zu fremden Personen, bedeutet für ein Kind großen emotionalen Stress.

Für viele Kinder ist es das erste Mal, dass sie länger von Mama und Papa getrennt sind und es ist auch nicht zu vergessen, dass der Eintritt des Kindes in die Krippe für die ganze Familie etwas Neues ist, das eventuell mit Unsicherheit behaftet ist.

Die Kinder reagieren sehr unterschiedlich auf eine neue Umgebung. Die einen wenden sich zögernd und vorsichtig, die anderen ohne Bedenken und energisch allem Neuen zu. Um die Trennungssituation von der Familie gut zu gestalten und das Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen, ist eine behutsame Eingewöhnung in die Krippe daher besonders wichtig.

Grundlage für eine gute Zusammenarbeit zwischen den Eltern, den Kindern und der Krippe ist ein gutes Vertrauensverhältnis.

Hier hat sich das Berliner Eingewöhnungsmodell bewährt, nach dem auch wir angelehnt arbeiten.

Danach müssen die Eltern ca. 2 Wochen – eventuell länger – für die Eingewöhnung des Kindes einplanen.

In den ersten Tagen wird das Kind von einem Elternteil in die Gruppe begleitet. In dieser Zeit dienen die Eltern dem Kind als sichere Basis, bis sich der Kontakt und eine beginnende Beziehung zur Mitarbeiterin aufgebaut haben. Nach und nach werden die Zeiträume, die das Kind alleine in der Gruppe verbringt, größer – in enger Vernetzung mit den Eltern und bei voller Rücksichtnahme auf das Kind, denn dieses steht bei der Eingewöhnung an erster Stelle.

Ende der Eingewöhnung ist, wenn das Kind ein gutes Vertrauen zu den Erzieherinnen entwickelt hat, es sich einer Erzieherin zuwendet und auch von ihr als weitere Bezugsperson trösten, beruhigen und ermutigen lässt.

In unserer altersübergreifenden Struktur einer Kindertagesstätte mit einer Krippengruppe für die jüngeren und einer Kindergartengruppe für die älteren Kinder finden alle Kinder einen für ihre gesamte Entwicklung günstigen Lebensraum. Für eine Reihe von Kindern wird unsere Kindertagesstätte über einen Zeitraum von 5 bis 6 Jahren eine Heimat sein. Leider werden nicht alle Kinder, die unsere Krippe besuchen, einen Platz in der weiterführenden Kindergartengruppe bekommen können. Eine rechtzeitige Anmeldung ist daher sehr wichtig!

Das Spiel

Die Möglichkeit des ungestörten freien Spiels ist bei uns von großer Bedeutung, da das Kind durch sein eigenes Tun Freude an Erfolgserlebnissen und an der eigenen Leistung entwickelt kann. Außerdem steigern diese Situationen das Selbstbewusst-sein und das Vertrauen in die eigene Kraft.

Spielen ist keine Spielerei!

Das Kind begreift die Welt um sich herum, es beobachtet, ordnet Dinge zu, ahmt nach und lernt sich selbst mit all seinen Fähigkeiten kennen.

Das Spiel des Kindes wird somit als sein „Hauptberuf“ bezeichnet.

Die Kinder können frei entscheiden was, wo, mit wem und wie lange sie etwas spielen möchten. Während des Freispiels können die Kinder sich auf ein intensives Spiel einlassen, das durch die Raumstruktur und der Materialein begünstigt wird.

Im Freispiel lernt das Kind:

  • Konflikte zu lösen
  • Regeln in der Gruppe zu lernen
  • Sozialen Kontakt aufnehmen und auszubauen
  • Seine eigenen Ideen umzusetzen
  • Verschiedene Bedürfnisse verbal zu äußern
  • Ich- Kompetenzen zu stärken