Aktuelles

Führe Dein Kind immer nur eine Stufe nach oben. Dann gib ihm Zeit zurückzuschauen und sich zu freuen. Lass es spüren, dass auch Du Dich freust, und es wird mit Freude die nächste Stufe nehmen.

Liebe Eltern und Besucher dieser Homepage,

mit diesen Worten von Franz Fischereder möchten wir Sie in die Inhalte unserer pädagogischen Arbeit einstimmen, die wir täglich mit und für Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren gestalten.

Wir freuen uns, Ihnen auf den folgenden Seiten unsere Einrichtung vorzustellen und möchten Sie einladen sich umzuschauen und zu informieren. Herzlich willkommen!

 

AKTUELL :  Stellenausschreibung

01.08.2018

Wir suchen eine Vertretungskraft

Für unseren Selbsthilfe Kindergarten suchen wir zum nächst möglichen Zeitpunkt eine/n qualifizierte/n und motivierte/n Erzieher/in als Vertretungskraft auf 450-€-Basis sowohl im U3- als auch im Ü3-Bereich. Ihr Profil umfasst eine fundierte Ausbildung, Berufserfahrung sowie engagiertes und verantwortungsbewusstes Arbeiten. Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche, langfristig angelegte Tätigkeit in einem sehr gut ausgestatteten Kindergarten in einem freundlichen Team. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit Angabe des möglichen Eintrittstermins an:

Kindergarten Selbsthilfe Wolperode-Ackenhausen e.V.

Vorsitzende Katja Geske

Wolperode 54

37581 Bad Gandersheim

oder per Email an: kindergarten.wolperode@web.de

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

Hier finden Sie besondere Aktionen, Erlebnisse und Veranstaltungen in unserem Kindergarten…

Die Feuerwehr zu Besuch im Kindergarten

03.07.2018

Unser Feuerwehr-Projekt

Im Selbsthilfekindergarten Wolperode-Ackenhausen war schon seit einiger Zeit das Thema Feuerwehr behandelt worden. Am 03. Juli war es dann endlich soweit: Die Feuerwehr kam zu Besuch. Die Kindergartenkinder konnten sieben echte Feuerwehrmänner und -frauen in der vertrauten Umgebung ihres Gruppenraums erleben. Bei dem Besuch der Feuerwehrkameraden aus Wolperode und Altgandersheim stand die Brandschutzerziehung der Vier- bis Sechsjährigen im Vordergrund. Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock war in seiner Funktion als Brandschutzerzieher an diesem Tag tätig und begann die Unterweisung mit einleitenden Fragen zum Thema. Nachdem die anfängliche Scheu seitens der Kinder abgelegt worden war, konnten diese ihr bereits erworbenes Wissen anwenden und so wurden die Fragen zu den Aufgaben der Feuerwehr und der Ausrüstung eines Feuerwehrmannes zügig beantwortet. In einer zweiten Übung sollte jedes der Kinder einen Notruf absetzen. Die Grundlage hierfür stellte jeweils ein Foto dar, auf dem ein Ereignis zu sehen war, zu dem die Feuerwehr üblicherweise gerufen wird. Zugführer Lennart Lohrenz nahm die Anrufe der Kinder entgegen und half ihnen, ihre Zurückhaltung während des Telefonats zu überwinden, sodass alle Kinder jetzt in der Lage sind, einen echten Notruf abzusetzen.

Als nächster Programmpunkt wurden das richtige Anzünden einer Kerze und das sachgerechte Auspusten derselben geprobt. Die Kinder erhielten bei der Bewältigung dieser Aufgabe Unterstützung von Michael Holzkamp, der dabei auch auf die Gefahren im Umgang mit Kerzen aufmerksam machte.

Nach einer musikalischen Darbietung der Kinder und ihrer Erzieherin Simone Heuer kam Bewegung in den Gruppenraum. Aufgrund einer angenommenen plötzlichen Rauchentwicklung in der Küche löste ein Feuermelder aus und die Feuerwehr musste alarmiert werden! Die eintreffenden Rettungskräfte betraten teilweise mit Atemschutzmasken den Gruppenraum. Nach einem ersten Moment der Überraschung und Ehrfurcht folgten alle Kinder den Anweisungen der Feuerwehrmänner und -frauen und verließen das Gebäude über die Rettungstreppe. Alle Beteiligten sammelten sich im benachbarten Gemeinschaftsraum der Feuerwehr Wolperode, der den ausgewiesenen Treffpunkt im Brandfall darstellt. Diese Übung zeigte sehr realistisch, wie wichtig es ist zu wissen, wie man sich im Ernstfall verhalten muss.

Im Anschluss an diese aufregende Aktion konnten alle Kinder des Kindergartens und der Krippe die drei Einsatzfahrzeuge besichtigen, die vor dem Kindergarten geparkt worden waren.  Neben den anschaulichen Erläuterungen der verschiedenen Utensilien durften die Kinder auch Probe sitzen, was ihnen sichtlich Spaß machte. Zudem wurden die Kinder auch selbst aktiv. Sie löschten einen imaginären Buschbrand und gaben in der Funktion als Stadtbrandmeister Einsatzbefehle über Funk.

Als krönenden Abschluss erhielt jedes der Kinder eine Urkunde. Doch auch die Feuerwehrkameraden gingen nicht leer aus und erhielten als Dankeschön eine süße Aufmerksamkeit.

Alle beteiligten Feuerwehrkameraden haben sich an diesem Tag viel Zeit für die Kinder genommen und standen allen Fragen Rede und Antwort. Der Vorstand des Kindergartens Wolperode-Ackenhausen möchte sich auf diesem Weg dafür recht herzlich bedanken. Es war ein toller und ereignisreicher Tag für die Kinder!     

 

 

Besuch bei den Lämmchen

21.03.2018

Besuch bei den Lämmchen

Mitte März stand im Selbsthilfekindergarten Wolperode-Ackenhausen wieder der alljährliche Besuch bei den Lämmchen der Familie Geske in Helmscherode auf dem Programm. Nachdem in der Woche zuvor endlich der langersehnte Anruf gekommen war, dass die ersten Lämmchen geboren sind, machten sich die Kindergartenkinder voller Vorfreude auf den Weg. Auf dem Hof angekommen, konnten es die Kinder kaum erwarten, in den Stall zu kommen. Malte Geske führte sie auch sofort zu den Schafen und Lämmern. Er nahm die Lämmer auf den Arm, sodass alle Kinder die Möglichkeit hatten, die weichen Lämmer zu streicheln. Auch konnten sie die Muttertiere mit Heu füttern.

Nachdem alle Kinder die Lämmchen und auch die Schafe ausgiebig gestreichelt hatten, versammelten sie sich in der Scheune, um den Lämmern ein Lied zu singen. Die Erzieherinnen hatten mit den Kindern ein selbstgeschriebenes Lämmchen-Lied geübt. Im Anschluss gab es selbstgebackene Lämmchenkekse zur Stärkung, und die Kinder bedankten mit einem selbstgebastelten Geschenk bei Malte Geske, der diesen Besuch jedes Jahr möglich macht und geduldig die vielen Fragen beantwortet.

Danach spielten die Kinder noch auf dem Hof im Schnee, bevor es zurück in den Kindergarten ging. Viele Kinder nahmen stolz ein bisschen Schafswolle mit. Dieses Andenken wird sie noch lange an den schönen Vormittag in Helmscherode erinnern.

Schmücken des Wolperöder Weihnachtsbaumes

01.12.2017

Der Wolperöder Weihnachtsbaum strahlt in diesem Jahr in ganz besonderem Glanz

Pünktlich nachdem der Weihnachtsbaum in Wolperode vor der Kirche seinen angestammten Platz eingenommen hatte, gab es in diesem Jahr ein ganz besonderes und schönes Ereignis. In Verabredung mit dem Ortvorsteher Ludwig Brackebusch hatten sich die Kinder vom Kindergarten Selbsthilfe e.V. Wolperode-Ackenhausen mit dem Basteln von Tannenbaumschmuck beschäftigt und speziell wetterfesten Schmuck angefertigt.

Nachdem die kleinen Hände vorsichtig allen Schmuck über die pieksigen Äste geschoben hatten, machten alle gemeinsam einen großen Kreis und tanzten mit Gesang und Gitarrenbegleitung durch die Erzieherin Simone Heuer um den Weihnachtsbaum herum. „Wir freuen uns über solche Ereignisse, die den Kindergarten mit seinem Erzieherinnenteam, die Kinder und den Ort Wolperode mit seinem öffentlichen Leben verbinden“, sagt Andrea Macke als Vorsitzende des Kindergartens. Ludwig Brackebusch freut sich über das Engagement von Kindergartenleitung Claudia Anthony, die sich gemeinsam mit ihren Kolleginnen Gedanken über den Baumschmuck gemacht und die Kinder angeleitet hat. Als Dank hat er zahlreiche Tütchen dabei, in denen ein paar süße Kleinigkeiten zur Belohnung für den Einsatz warten. Die Kinderaugen strahlen nun mit dem frisch geschmückten Baum um die Wette. Alle freuen sich über diese besondere Zeit und kommen mit Sicherheit im kommenden Jahr gerne wieder, um den Baum in solch´ besonderem Glanz erstrahlen zu lassen. Vielen Dank für diese schöne Idee!

Einweihung der neuen Sitzecke beim Kartoffelfeuer

22.09.2017

Alljährliches Kartoffelfeuer für die ganze Familie

Der Selbsthilfekindergarten Wolperode-Ackenhausen lud Mitte September wieder zu seinem Kartoffelfeuer ein. Dieser Einladung folgten viele Krippen- und Kindergartenkinder mit ihren Eltern, Großeltern und Bekannten. Bei trockenem Wetter trafen sie sich auf dem Kindergartengelände in Wolperode.

Gleich zu Beginn wurde dieses Jahr auch die im Frühling von einigen Eltern neu geschaffene Sitzecke feierlich eingeweiht. Andrea Macke vom Vorstand dankte Marion und Michael Holzkamp, die sich bereit erklärt hatten, das Projekt in die Hand zu nehmen und die Idee zusammen mit engagierten Eltern umzusetzen. Alle waren vom Ergebnis begeistert.

Im Anschluss an die Einweihung wurde das Büffet gestürmt. Es gab wieder Kartoffeln aus der großen Pfanne, Gegrilltes und Salate. Die Kinder hielt es allerdings nicht lange auf ihren Plätzen, viel zu verlockend waren die Spielmöglichkeiten mit ihren Freunden. Gerade die Krippenkinder erkundeten neugierig die Spielgeräte, die sie sonst an alltäglichen Krippenvormittagen lediglich aus der Ferne betrachten.

Später wurde die Feuerschale in der neuen Sitzecke aufgestellt, um die sich gleich viele Kinder drängten, um darüber ihr Stockbrot zu backen.

Bei dieser Aktion entwickelte sich ein gemütliches Beisammensein, das mit der Dunkelheit langsam am Lagerfeuer ausklang. Hier zeigte sich schon, dass die Sitzecke ein neuer und beliebter Treffpunkt für alle ist – wahrscheinlich nicht nur an diesem schönen Nachmittag, sondern auch bei vielen kommenden Veranstaltungen auf dem Gelände des Kindergartens in Wolperode.

Wir sind ein singender Kindergarten

28.04.2017

„Wir haben die Carusos!“ Auszeichnung für kindgerechtes Singen

Die Carusos ist die bundesweite Initiative des Deutschen Chorverbands zur Förderung des kindgerechten Singens in Kindertagesstätten. Im Kindergarten und in der Krippe des Selbsthilfekindergartens Wolperode-Ackenhausen wird schon immer großer Wert auf das Singen mit den Kindern gelegt. Das gesamte Erzieherinnen-Team setzt sich intensiv mit den Vorgaben des deutschen Chorverbandes (DCV) zum Singen mit Kindern auseinander und hat das offiziell anerkannte Zertifikat „Die Carusos“ verliehen bekommen!

Bundesweit gelten die gleichen Maßstäbe und Anforderungen (Carusos-Standard) für alle teilnehmenden Kindertagesstätten. Dazu gehört zum Beispiel, dass täglich mindestens 15 Minuten mit allen Kindern gesungen wird. Außerdem wird vorausgesetzt, dass die Kinder während ihrer gesamten Kindergartenzeit eine große Vielfalt an Liedern zu unterschiedlichen Anlässen kennenlernen. „Besonders wichtig ist auch, dass in kindgerechter Tonhöhe mit den Kindern gesungen wird,“ so die Erzieherin Simone Heuer. „Für manche Erwachsene ist das eine große Herausforderung, aber die Kinder fühlen sich in ihrer höheren Lage sofort angesprochen. Sie lernen durch Stimmübungen ihre Stimme spielerisch zu entdecken und mit ihr zu experimentieren.“ Das Team hat sich nun auch freiwillig verpflichtet, sich regelmäßig musikalisch fortzubilden.

Eine Caruso-Fachberaterin hat sich vor Ort mehrmals unter die Gruppen gemischt und kleine Tipps gegeben. Jetzt ist es geschafft! Eine positive Rückmeldung aus Berlin vom DCV hat es gegeben und am 28.04.2017 konnte die offizielle Verleihung des Zertifikats stattfinden.

Wir freuen uns sehr über diese tolle Bereicherung!

Im Märzen der Bauer

06.04.2017

Mit dem Projekt „Landkind“ vom Elternselbsthilfe-Kindergarten Wolperode-Ackenhausen zu Besuch auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Macke

Am 6. April war es soweit: die Kinder vom Kindergarten Wolperode-Ackenhausen konnten Landwirtschaft aufs Neue hautnah erleben. Dieses Mal führte das  Projekt „Landkind“ die Kinder mit ihren Erzieherinnen auf den Hof der Familie Macke in Wolperode. Bereits im Herbst des vergangenen Jahres hatten die Kinder die Herbstbestellung auf dem Acker erlebt und erfahren wie das Getreide in die Erde gedrillt wurde. Dieses Mal ging es darum zu schauen, wie groß diese Pflanzen inzwischen geworden sind. Dazu präsentierten Albrecht und Andrea Macke mit dem Spaten ausgegrabene Weizen-, Gerste- und Rapspflanzen. Die Kinder staunten, als sie sahen wie groß Stängel und Blätter zu dieser Jahreszeit schon geworden sind, dass man den Rapsblütenansatz tatsächlich schon erkennen kann und wie viel Erde bereits in den Wurzeln hängen bleibt, wenn man den ausgegrabenen Getreidebüschel nun in der Hand hält. Nachdem gezeigt wurde, wie die Kinder schon im Frühjahr kleine Weizen- von Gerstenpflanzen unterscheiden können, erklärte Albrecht Macke, was außer Wasser und Sonnenlicht noch für das Wachstum benötigt wird und mit welchen Düngern die Pflanzenbestände ab jetzt bis zur Ernte wachsen, gedeihen und Früchte bringen werden. Dazu durften die Kinder eine Geruchsprobe aus einem Schraubglas nehmen. Diese ließ schnell deutlich werden, dass Dünger ja ganz schön riechen kann; die Kinder wussten sofort, um was es sich hier handelte: das ist ja Gülle! Die Kinder konnten lernen, dass Gülle durch die Tierhaltung im Ort zur Verfügung steht und direkt verwendet werden kann. Pflanzen, die im Frühjahr aus der Winterruhe erwachen, brauchen für ihr Wachstum besonders viele Nährstoffe. Gülle hat zwei unschlagbare Vorteile: Sie enthält meist alle wichtigen Nährstoffe für die Pflanzen und liefert gleichzeitig organische Substanz für den Boden. Ist der Boden mit Humus angereichert, kann er Nährstoffe und Wasser besser halten und wieder an die Pflanzen abgeben. Im Übrigen hilft Gülle, Mineraldünger und damit Erdöl einzusparen. Das ist nachhaltig und schont die Umwelt.

Im nächsten Schritt konnten die Kinder schon einmal vorfühlen, was in diesem Sommer geerntet werden wird. Die kleinen Hände fuhren nur zu gern durch Eimer voller Weizen-, Gerste- oder Rapskörner. „Es kitzelt“, „Es ist ganz weich“, kamen die Ausrufe. Auf dem Bauernhof können Kinder lernen, entdecken, ja auch forschen und staunen, was die Natur uns gibt, freut sich Claudia Anthony, Erzieherin und Sozialpädagogin.

Der krönende Abschluss war die Besteigung des Schleppers mit der angebauten Drillmaschine, der auf dem Hof auf die Kinder wartete. Der Eine freute sich, der Andere saß ganz andächtig auf dem hohen Fahrersitz mit den vielen Schaltern davor und träumte vielleicht schon davon, den großen Trecker, den er sonst oft nur vom Vorbeifahren kennt, einmal selbst zu steuern. So ein Perspektivwechsel trägt dazu bei, zu verstehen und zu begreifen. Im Erleben von unserem Projekt „Landkind“ sollen die Kinder sich und die Landwirtschaft vor ihrer Haustür unmittelbar erfahren, wünscht sich der Vorstand des Elternselbsthilfe-Kindergartens. Nur so können die Kinder ein Bewusstsein für die Abläufe entwickeln und Arbeitsprozesse kennenlernen. Die Erfahrungen, die Kinder auf dem Hof sammeln, helfen, ein realistisches Bild der Landwirtschaft zu zeigen. Was man selbst sieht, hört oder sogar anfassen kann, versteht man besser, sagt Andrea Macke. Im Projekt „Landkind“ wird auch in Zukunft beobachtet, wie und vor allem wozu die Landwirte ihre Arbeit verrichten in Wolperode, der Heberbörde und an jedem anderen Ort der Welt. 

Rundgang

Ein kleiner Rundgang

„Willkommen im Kindergarten in Wolperode!“

Geschichte

Unsere Geschichte

„Wir schaffen für unsere Kinder einen Kindergarten“

Als sich im Jahr 1974 engagierte Eltern aus Wolperode und Ackenhausen zusammenschlossen, um für ihre Kinder einen Kindergarten zu gründen, begann eine große Aufgabe, die bis zum heutigen Tage erfolgreich weitergeführt wird. Viele der heutigen Eltern waren selbst als Kind in diesem Kindergarten und wissen, dass auch ihr Kind hier gut aufgehoben ist.

Unser Kindergarten ist einer von nur noch zwei Selbsthilfekindergärten in Bad Gandersheim und hat schon Generationen von Kindern betreut. Den Kindergarten für die Kinder selbst zu organisieren, heißt, dass wir Eltern unsere Ideen und Anregungen in die Kindergartenarbeit einbringen können. Außerdem wird gemeinsam entschieden, welche Spielgeräte und andere Anschaffungen getätigt werden. Wir planen Ausflüge und Feste und wachsen dadurch zu einer Gemeinschaft zusammen.

Neue Freundschaften mit anderen Eltern werden geschlossen. Außerdem haben wir die Möglichkeit, die anderen Kinder kennenzulernen, mit denen unser Kind die Einrichtung besucht.

Wir fühlen uns wohl, denn wir wissen, dass unsere Kinder beim Spielen und Lernen in unserem Sinne betreut werden. Wir haben Vertrauen in unsere Erzieherinnen und erleben täglich, wie viele Ideen und Angebote sie für unsere Kinder bereithalten.

Später können alle stolz auf das sein, was sie in ihrer aktiven Zeit im Kindergarten für die Einrichtung erreichen konnten. Jeder hat die Chance Teil eines Projektes zu werden und seine Spuren zu hinterlassen.

Mögen noch viele Kinder die Räume unseres Kindergartens mit fröhlichem Lärm ausfüllen und den Kindergarten als Teil ihrer glücklichen Kindheit im Gedächtnis behalten!

Konzept

Seit über 40 Jahren: Selbsthilfekindergarten mit Engagement

„Wir schaffen für unsere Kinder einen Kindergarten“

Unser Kindergarten ist einer von nur noch zwei Selbsthilfekindergärten in Bad Gandersheim und hat seit 1974 schon Generationen von Kindern betreut.

Der Verein „Kindergarten Selbsthilfe e.V. Wolperode-Ackenhausen“ ist Träger unserer Einrichtung. Mitglieder des Vereins sind die Eltern, deren Kinder in der Krippe sowie im Kindergarten betreut werden sowie weitere fördernde Mitglieder.

Der Verein sorgt oft für das Tüpfelchen auf dem „i“ für unseren Kindergarten und ermöglicht die Dinge, die unsere Einrichtung gerne hätte und gut gebrauchen kann, für die aber leider die Gelder fehlen. Außerdem stärkt der Verein die Gemeinschaft von Eltern und Kindern unseres Kindergartens durch Feste und gemeinsame Aktionen.

Der Vorstand des Vereins besteht aus sechs Ehrenämtern, die aus den Reihen der aktiven Eltern besetzt werden sollten. Dies geschieht im Rahmen der jährlich stattfindenden Jahreshauptversammlung des Vereins.

Elterninitiative im Kindergarten Wolperode-Ackenhausen Selbsthilfe e.V.

„Mehr als nur ein Ort, an dem man seine Kinder abgibt.“

In Niedersachsen ist etwa jede 10. Kita eine Elterninitiative. Die Besonderheit einer Elterninitiative ist, dass Team und Eltern gemeinsam für die Einrichtung verantwortlich sind. Eine familiäre Atmosphäre entsteht hier durch die aktive Mitarbeit der Eltern in unserer kleinen, überschaubaren Einrichtung. Die Betreuung der Kinder erfolgt durch die Fachkräfte (Erzieher/innen und Sozialpädagogische Assistent/innen), während der Verein von Eltern bzw. dem Vorstand geführt wird. Der Verein bietet u.a. die Möglichkeit, dass Eltern und Team zusammen ein eigenes pädagogisches Konzept entwickeln.
 
Als Eltern nimmt man aktiv in der Gestaltung und Organisation unseres Kindergartens teil. Dass man mitmischt und natürlich auch mitmacht ist selbstverständlich. Elternarbeit- und initiative ist ein grundlegendes Element für das Bestehen und Funktionieren unseres Kindergartens.
Es ist für uns selbstverständlich, dass sich alle Eltern engagieren und Verantwortung übernehmen, denn ohne dieses Engagement kann unser Kindergarten nicht funktionieren. Seit jeher steht die Idee dahinter, dass man als Elterngemeinschaft mehr als nur einen Ort schafft, an dem man seine Kinder abgibt. Die Organisation der Selbsthilfe, gemeinsame Aktionen rund um das Jahr sowie die Gestaltung der Räumlichkeiten, die Erhaltung des Gebäudes und die Pflege unseres schönen Außengeländes werden in vielen Arbeitsstunden von den Familien der Kinder geleistet. Wir freuen uns über jede Unterstützung, die so vieles mehr für unsere Kinder möglich macht!
 
Großes Sommerfest 2016 (organisiert durch die Elternschaft)
 

Elterneinsatz, das heißt für uns: …

  • ein Amt zu übernehmen: die Ämter können nach persönlicher Neigung ausgesucht werden, hierzu zählt beispielsweise das Verwalten der Finanzen, Organisation der Abläufe, Hausmeistertätigkeiten, Öffentlichkeitsarbeit, Einkäufe erledigen, Veranstaltungen zu initiieren oder zu planen und noch viel, viel mehr…
  • alle 3 Monate den Wochenenddienst zu leisten (Wäsche waschen, Spielzeug reinigen, Außengelände pflegen und Blumen gießen)
  • sich am zweimal im Jahr statt findenden Elterneinsatz (Frühjahrs- und Herbstputz) zu beteiligen, bei dem anfallende Renovierungs- und Gartenarbeiten erledigt werden
  • Fahrten zu übernehmen zu verschiedenen Aktivitäten oder Ausflügen mit den Kindern
  • Kuchen zu backen und Verkaufsdienste zu übernehmen bei dem zweimal im Jahr statt findenden Frühlings- bzw. Bauernmarkt in der Stadt Bad Gandersheim (hier generieren wir einen Großteil der frei verfügbaren Gelder für (besondere) Anschaffungen für unsere Kinder im Kindergarten
  • und auch mal außer der Reihe Hand anlegen, wenn es etwas zu organisieren oder zu tun gibt.

Vorsitzende sind derzeit Katja Geske, Inessa Schönfelder & Andrea Macke.

Der Vorstand vertritt die Interessen der Krippe/des Kindergartens gegenüber sämtlichen Institutionen. Zusammen mit der Einrichtungsleitung ist er für die Führung und Organisation der Kindertagesstätte verantwortlich. Im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen beschließt der Vorstand über die Kriterien der Vergabe der Krippen-/Kindergartenplätze.

Die Einrichtung befindet sich in vertraglicher Verbindung mit der Stadt Bad Gandersheim, die die Finanzierung maßgeblich übernimmt.

Neben dem Kindergartenverein gibt es noch einen gemeinnützigen „Förderkreis Kindergarten Selbsthilfe Wolperode-Ackenhausen e.V.“ Über gezahlte Beiträge und Spenden wird auf Wunsch eine Spendenquittung ausgestellt.

Großer Umbau zur Kita für 1- bis 6-Jährige

Der der Umbau vom Kindergarten mit Schaffung einer neuen Krippe erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden z.B. dem Bauamt Bad Gandersheim, der Landesschulbehörde, dem Landkreis Northeim und dem zuständigen Berater der GUV. In Ortsterminen und unter Berücksichtigung aktueller Vorschriften zur Unfallverhütung und zum Arbeitsschutz haben wir für Kinder und Mitarbeiter alle Neuerungen geplant. Wir haben uns durch Beispiele in der Fachliteratur und Besichtigungen anderer Einrichtungen anregen lassen und versucht die besten Ideen im Rahmen unserer finanziellen und räumlichen Gegebenheiten umzusetzen.

Kinder spielen im Krippenalter häufig allein, somit war es für uns eine große Herausforderung bei der Planung der Raumgestaltung und der Auswahl der Spielmaterialen ein möglichst differenziertes „Parallelspiel“ der Kinder zu gewährleisten. Der Raum wie auch das Material muss fließende Übergänge zwischen Alleinspiel, Partner- Spiel und Spiel in Kleingruppen ermöglichen.

Die Erziehrinnen gestalten den Gruppenraum nach den jeweiligen Bedürfnissen der Kinder und der momentanen Gruppensituation. Des Weiteren ist der Gruppenraum für die Kinder in alters- und entwicklungsgerechte Spielbereiche unterteilt und mit unterschiedlichen Materialen ausgestattet (z.B. Kleinfahrzeuge, Puppen, Kissen, Decken, Bücher, Bausteine).

Im Eingangs- und Flurbereich befinden sich die Garderobe, die Eigentumsfächer und die Infopinnwände. Durch die gesicherte Eingangstür können die Kinder ihren Eltern beim Abschied winken. An den Flur grenzt neben dem Gruppenraum auch der Sanitärbereich. Dort befindet sich unser Wickeltisch. Dieser ist mit sechs Stufen versehen, so dass die Kinder unter Aufsicht den Wickelplatz alleine erreichen können. Dieses ist nicht nur rückenfreundlich für das Team, sondern fördert die Kinder auch in ihrem Bewegungsverhalten und in ihrer Eigenständigkeit. Der Wickeltisch ist mit kleinen Eigentumsfächern ausgestattet, in denen die Windeln/ Feuchttücher und Ersatzkleidung der Kinder deponiert werden. Neben zwei „Minitoiletten“ befindet sich ein großes Waschbecken sowie eine kleine „Bademöglichkeit“ (Duschbecken). Hier können Kreativangebote mit Wasser, Farben oder Schaum angeboten werden. Des Weiteren verfügt unsere Krippe über einen separaten Kreativraum, ein Büro sowie eine Küche.

Eingewöhnung und Ankommen

Anfangszeit ist Eingewöhnungszeit!

Sich täglich von Mama oder Papa trennen zu müssen und in einer neuen, ganz anderen Umgebung zurechtzufinden, Vertrauen aufzubauen zu fremden Personen, bedeutet für ein Kind großen emotionalen Stress.

Für viele Kinder ist es das erste Mal, dass sie länger von Mama und Papa getrennt sind und es ist auch nicht zu vergessen, dass der Eintritt des Kindes in die Krippe für die ganze Familie etwas Neues ist, das eventuell mit Unsicherheit behaftet ist.

Die Kinder reagieren sehr unterschiedlich auf eine neue Umgebung. Die einen wenden sich zögernd und vorsichtig, die anderen ohne Bedenken und energisch allem Neuen zu. Um die Trennungssituation von der Familie gut zu gestalten und das Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen, ist eine behutsame Eingewöhnung in die Krippe daher besonders wichtig.

Grundlage für eine gute Zusammenarbeit zwischen den Eltern, den Kindern und der Krippe ist ein gutes Vertrauensverhältnis.

Hier hat sich das Berliner Eingewöhnungsmodell bewährt, nach dem auch wir angelehnt arbeiten.

Danach müssen die Eltern ca. 2 Wochen – eventuell länger – für die Eingewöhnung des Kindes einplanen.

In den ersten Tagen wird das Kind von einem Elternteil in die Gruppe begleitet. In dieser Zeit dienen die Eltern dem Kind als sichere Basis, bis sich der Kontakt und eine beginnende Beziehung zur Mitarbeiterin aufgebaut haben. Nach und nach werden die Zeiträume, die das Kind alleine in der Gruppe verbringt, größer – in enger Vernetzung mit den Eltern und bei voller Rücksichtnahme auf das Kind, denn dieses steht bei der Eingewöhnung an erster Stelle.

Ende der Eingewöhnung ist, wenn das Kind ein gutes Vertrauen zu den Erzieherinnen entwickelt hat, es sich einer Erzieherin zuwendet und auch von ihr als weitere Bezugsperson trösten, beruhigen und ermutigen lässt.

In unserer altersübergreifenden Struktur einer Kindertagesstätte mit einer Krippengruppe für die jüngeren und einer Kindergartengruppe für die älteren Kinder finden alle Kinder einen für ihre gesamte Entwicklung günstigen Lebensraum. Für eine Reihe von Kindern wird unsere Kindertagesstätte über einen Zeitraum von 5 bis 6 Jahren eine Heimat sein. Leider werden nicht alle Kinder, die unsere Krippe besuchen, einen Platz in der weiterführenden Kindergartengruppe bekommen können. Eine rechtzeitige Anmeldung ist daher sehr wichtig!

Das Spiel

Die Möglichkeit des ungestörten freien Spiels ist bei uns von großer Bedeutung, da das Kind durch sein eigenes Tun Freude an Erfolgserlebnissen und an der eigenen Leistung entwickelt kann. Außerdem steigern diese Situationen das Selbstbewusst-sein und das Vertrauen in die eigene Kraft.

Spielen ist keine Spielerei!

Das Kind begreift die Welt um sich herum, es beobachtet, ordnet Dinge zu, ahmt nach und lernt sich selbst mit all seinen Fähigkeiten kennen.

Das Spiel des Kindes wird somit als sein „Hauptberuf“ bezeichnet.

Die Kinder können frei entscheiden was, wo, mit wem und wie lange sie etwas spielen möchten. Während des Freispiels können die Kinder sich auf ein intensives Spiel einlassen, das durch die Raumstruktur und der Materialein begünstigt wird.

Im Freispiel lernt das Kind:

  • Konflikte zu lösen
  • Regeln in der Gruppe zu lernen
  • Sozialen Kontakt aufnehmen und auszubauen
  • Seine eigenen Ideen umzusetzen
  • Verschiedene Bedürfnisse verbal zu äußern
  • Ich- Kompetenzen zu stärken

„Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will.“  

Galileo Galilei

Carusos-Auszeichnung

Kindgerechtes Singen im Kindergarten Wolperode-Ackenhausen

Die Carusos ist die bundesweite Initiative des Deutschen Chorverbands zur Förderung des kindgerechten Singens in Kindertagesstätten. Im Kindergarten und in der Krippe des Selbsthilfekindergartens Wolperode-Ackenhausen wird schon immer großer Wert auf das Singen mit den Kindern gelegt. Das gesamte Erzieherinnen-Team setzt sich intensiv mit den Vorgaben des deutschen Chorverbandes (DCV) zum Singen mit Kindern auseinander und hat das offiziell anerkannte Zertifikat „Die Carusos“ verliehen bekommen!

Dazu gehört zum Beispiel, dass täglich mindestens 15 Minuten mit allen Kindern gesungen wird. Außerdem wird vorausgesetzt, dass die Kinder während ihrer gesamten Kindergartenzeit eine große Vielfalt an Liedern zu unterschiedlichen Anlässen kennenlernen. Besonders wichtig ist auch, dass in kindgerechter Tonhöhe mit den Kindern gesungen wird. Das Team hat sich  freiwillig verpflichtet, sich regelmäßig musikalisch fortzubilden.

Am 28.04.2017 konnte die offizielle Verleihung des Zertifikats stattfinden.

Wir freuen uns sehr über diese tolle Bereicherung!

 

 

 

 

 

 

 

Nähere Informationen erhalten Sie bei der Kindergartenleitung:

Claudia Anthony: 05382 – 5196 (Telefon Kindergarten)